Bild eines Segelbootes


Energiemanagement

FODIATOR – elektrischer Brennstoffzellen-Bootsantrieb

Bislang gibt es keinen ökologischen Bootsantrieb, der effizient mit langen Fahrzeiten ein Boot elektrisch auf See und Binnengewässern antreibt. Die bestehenden Systeme sind Einzelbauten, die keine Marktbedeutung haben und für Freizeitboote ungeeignet sind.

Fodiator ist der erste Antrieb, der diese Anforderungen erfüllen wird.

Auch wir stellen immer die benötigte Energie aus einer 48V- Batteriebank zur Verfügung.

Ist die Batteriebank um 40% entladen, setzt die Brennstoffzelle ein und liefert schnell 2,5 bzw. 1,1kW Energie. Je nachdem welche Leistung vom Motor gefordert wird, kommt es zu weiterer Batterieentladung oder eben zum Ladevorgang. Um eine Tiefentladung der Batterien zu verhindern, würde der Motor bei einer Entladung auf 30% in den Sparmodus wechseln. Dann wird die Batteriebank geladen, gleichzeitig ist weiter Fahrt möglich. In unseren ausgedehnten Fahrversuchen wurde dieser Zustand nie erreicht, es war auch bei langen Fahrten ( > 8 Stunden, normales Fahrprofil) immer genügend Energie vorhanden.


Wir haben uns seit unserer Präsentation einer 500W-Studie auf der „boot 2011“ aus Kostengründen für ein Hybridsystem entschieden. Noch immer ist die Brennstoffzelle (Stacks) unseres Systems der kostentreibende Faktor.
Analysen von Fahrprofilen auf Motorfahrt zeigen, dass zu 90 Prozent der Fahrzeit nur zehn bis 50 Prozent der Motorleistung benötigt werden.
Deshalb erstellen wir nur 50 Prozent der maximal erforderlichen Energie mit der Brennstoffzelleinheit und decken Energiespitzen aus einer Batteriebank. Hierdurch reicht eine relativ kleine und damit kostengünstigere Brennstoffzelleinheit aus.


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Hier schematisch der Energiefluss: